Fortbildung

Was eine moderne Psychotherapie braucht

 Die  praxisorientierte Fortbildung vermittelt

  • Grundlagen des Mentalisierungskonzepts und Neuerungen
  • Die Anwendung mentalisierungsfördernder Interventionen (z.B. in Rollenspielen oder Fallbesprechungen)
  • Den Umgang mit mentalisierungshemmenden Zuständen (z. B. massive Affekte, prämentalisierende Modi) oder epistemisches Misstrauen (z.B. bei schwierigen Behandlungsverläufen)
  • Anwendungsbeispiele, beispielsweise bei Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen oder ADHS in der Arbeit mit Erwachsenen und Jugendlichen

 

Der persönliche Rahmen macht den Unterschied

Kleine Gruppen, direkter Austausch, Zeit für Rückmeldungen, intensive praktische Übungen. Mentalisieren wird nicht nur vermittelt, sondern im gemeinsamen Arbeiten unmittelbar erlebbar.

Das Fortbildungsprogramm

  • schließt die Reflektion der eigenen Erfahrungen mit diesem Konzept ein. Ein Teil des Seminars gibt Raum für die Supervision eigener Fälle.
  • ist nur als Ganzes zu buchen, da die intensive Beschäftigung mit dem Konzept einen vertrauten Rahmen und Kontinuität braucht, um die Erfahrungen als Therapeut*in mit dem Konzept austauschen zu können. Gute Fachliteratur oder Informationen zu dem Konzept finden sich reichlich, können jedoch nur einen Anstoß geben sich mit dem Konzept intensiver zu beschäftigen. Das Konzept in der Praxis umsetzen zu können braucht (angeleitete) Vermittlung und Supervision.
  • vermittelt die herausragende Bedeutung des Mentalisierungskonzepts für die Psychotherapie, der gegenwärtigen Psychoanalyse und der tiefenpsychologischen Psychotherapie bei der Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen mit strukturellen Beeinträchtigungen.

 

Zielgruppe

  • Tiefenpsychologische und psychoanalytische Psychotherapeuten/innen sowie Therapeuten/innen in fortgeschrittener Ausbildung
  • Psychotherapeutisch tätige Psycholog*innen, Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen für Kinder und Jugendlichen, die interessiert sind am Mentalisierungskonzept, seiner Anwendung und seinen psychodynamischen Wurzeln.
  • Ausbildungskandidat*innen in fortgeschrittener Aus- oder Weiterbildung und eigener Behandlungserfahrung.

 

Leitung und Referenten

Alle Referent*innen haben langjährige Erfahrungen mit dem Mentalisierungskonzept in den verschiedenen Anwendungsbereichen sowie psychoanalytischer Psychotherapie. J. Brockmann und T. Nolte sind zertifizierte MBT-Supervisoren.

Dr. phil. Josef Brockmann

Prof. Dr. med. Holger Kirsch

M.D., M.Sc. Tobias Nolte

Dr. med. Andreas Dally

Dipl. Soz.-Päd. Brigitte Zemke

Programm 2026  ( Anmeldung 2025 nicht mehr möglich)